GEHACKTES
Dienstag, den 09. März 2010 um 09:28 Uhr

letzte woche wurde diese seite gehackt und defaced. glücklicherweise waren unsere IT-kollektivisten echt auf zack, sodass schon nach zehn minuten alles vorbei war - dann begann allerdings die suche im hintergrund nach den ursachen bzw. lücken sowie möglichen schritten zur besseren absicherung. lustigerweise hatten wir da sowieso gerade einen kollektivisten dran, der auch mal simulieren sollte was man von innen so anrichten könnte. da ist uns dann wohl jemand von außen zuvorgekommen ...

die vorbereitung des hacks lief über zwei tage und englische IP-adressen, die attacke dann über einen spanischen server, aus russland wurde auch nochmal nachgelegt. alle diese server könnten allerdings ebenfalls gehackt und ferngesteuert worden sein. über eine verwendete datei ergab sich eine lockere spur nach köln, die aber auch durch einen besuch vor ort nicht verdichtet werden konnte. der oder die hacker wussten also anscheinend was sie taten, denn nachvollziehbare spuren gibt es unsererseits wahrscheinlich nicht mehr falls unsere spezis nichts mehr finden, es sind noch nicht alle logfiles analysiert. der oder die hacker haben sich außerdem viel zeit genommen, was entweder bedeutet dass es gezielt gegen uns ging, oder (was wahrscheinlicher ist) dass es einfach nur leute mit ein paar automatischen skripten, zuviel zeit und zuwenig sinnvollen aufgaben waren.

der hack war vergleichsweise milde, es wurde nichts wirklich kaputtgemacht und auch nichts ansonsten geschütztes runtergeladen. insofern bleibt das ganze ein wenig rätselhaft, und wir können wohl nur reagieren indem mehr aufwand für schutzmaßnahmen getrieben wird ... im moment ist unter anderem die kommentar-komponente deaktiviert. allein der einsatz des admins wird (auch wenn er nicht alles berechnet, danke!) schon was kosten. insofern sind solche sachen kein spaß, uns entsteht wirklich ein messbarer schaden an zeit und geld, das letztlich endkunden eingezahlt haben und anders besser verwendet wäre.

deshalb hiermit die bitte: wenn der hack aus deutschland kam und dieser text von einem der köpfe dahinter gelesen wird - meldet euch mal, lasst uns drüber reden was ihr für statt gegen uns tun könntet.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. März 2010 um 20:57 Uhr
 
ELENA
Montag, den 15. Februar 2010 um 15:15 Uhr

letztes jahr hatten wir für gut zwei monate einen 400euro-job eingerichtet und waren schon sehr überrascht, wieviel bürokratie dafür nötig war. der kollege hatte quasi die ersten zwei wochen seines jobs nur mit der bürokratie dafür zu tun, und die verfolgt uns immer noch; so müssen zb nachträglich noch entgeltdaten an die zugehörige berufsgenossenschaft geschickt werden, auf papier und nochmal elektronisch. und so weiter ...

dieses jahr stellt sich nun die frage, ob wir einen dauerhaften job in dem rahmen schaffen. bedarf wäre da, zu leisten wäre es auch. aber wenn wir das tun, kämen nicht nur eine menge daten hinzu die wir erfassen müssten - wir wären gezwungen, die daten ELENA zu übermitteln. wer ist ELENA? hier die offizielle beschreibung, hier ein kritisches video, hier ein ebensolcher text dazu und hier die petition für bürgerinnen und bürger die was dagegen haben.

die kandidatin für den job ist natürlich gar nicht begeistert davon, derart ausgezogen und auf verdacht gespeichert zu werden. wir haben auch nicht die geringste lust ihr das zuzumuten, und überlegen daher doch keinen sozialversicherungspflichtigen job zu schaffen (sondern die aufgaben anders zu verteilen und gemeinsam mit anderen auftraggebern eine nicht weisungsgebundene freie tätigkeit zu basteln). schön ist das natürlich nicht, aber was wäre die alternative - doch ELENA füttern?

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 08:20 Uhr
 
ENTSCHU
Mittwoch, den 02. Dezember 2009 um 19:48 Uhr

vor einiger zeit hatte diese sache für gesprächsstoff unter kollegen gesorgt. eine vorgeschichte mit einem nicht eingehaltenen gegenseitige-rücksichtnahme-deal gibt es ja auch noch. überraschend für uns wurden wir nun von einem fritz-außendienstler eingeladen, doch mal ein bier zusammen zu trinken, er wollte sich nämlich entschuldigen. natürlich kann man mit uns immer reden (auch wenn man eine halbe stunde zu spät ist :-) der kollege hat dann aber glaubhaft und ehrlich vermittelt, dass ihm das peinlich war mit der drei-kisten-gegen-eine-leere-aktion. dann hat er uns noch zwei anfragen nach premium-cola weitergegeben. nanu? einmal von vorn:

geplant war mit über einer woche vorlauf, dass besagter außendienstler und mirco kommen sowie miguel und uwe. am mittag hieß es dann, mirco kommt doch nicht weil er den termin verpeilt hat. dann hieß es, lorenz kommt mit. am ende war dann doch "nur" der außendienstler da, der anscheinend viel respekt vor premium hat und dem es peinlich war, dass die o.g. aktion so gelaufen ist. er meinte, das wäre ein neuer außendienst-kollege gewesen der noch nicht so genau wusste bei welchen mitbewerbern man hart rangehen soll und bei wem nicht (was impliziert dass das ansonsten eine gängige praktik ist, das wollte er aber auch auf nachfrage nicht bestätigen). er persönlich würde das aber gerade bei uns sehr unangemessen finden, auf meine nachfragen wie das denn die zwei fritz-chefs sehen konnte er allerdings nichts genaueres sagen - die wussten zwar dass er uns trifft und warum, hätten aber sonst nicht wirklich was dazu gesagt. hä?

tja. nun wissen wir, dass die fritzer einen außendienstler haben der uns sehr verbunden ist, der sich für grenzwertige aktionen seiner kollegen entschuldigt und das auch zumindest mit billigung seiner chefs tut. ob die das ernst meinen, auch so sehen oder einen anderen sinneswandel haben wissen wir nicht, sind aber so verblieben dass 1. wir die infos über dieses gespräch unserem blogeintrag hinzufügen wenn das kollektiv einverstanden ist, sowie 2. nun mal schauen wollen ob die praktiken weiterlaufen oder eingestellt werden. miguel und uwe schien der gesprächspartner schon überzeugend, aber es war halt "nur" einer der außendienstler, wenn auch anscheinend ein guter der uns als signal zwei kontakte gegeben hat (was anscheinend branchenüblicher standard ist, daher nicht überzubewerten, aber dennoch ein schönes signal).

uwes meinung: die fritz-chefs haben noch nicht verstanden wie wichtig kommunikation und gutes verhalten im markt sind, sonst wäre mindestens einer wie angekündigt zum treffen erschienen (schließlich sind wir extra angereist, es ist nicht die feine art sowas platzen zu lassen) oder hätte mindestens den außendienstler vorher mit einer "offiziellen" position versorgt. das treffen fand auf initiative von ihm statt, er hat es angeleiert und sich entschuldigt sowie die kontakte weitergegeben, also sollten wir 1. differenzieren (anscheinend gibts auch gute leute bei den fritzern), 2. schauen was die fritz-chefs bzw. die anderen außendienstler nun machen, sowie 3. den außendienstler abwerben, wenn wir uns das leisten können :-) nur spaß ... aber schon komisch gelaufen, die ganze aktion. wenden wir uns doch wieder produktiveren dingen zu ...


nachtrag: wir haben diesen text besagtem außendienstler zur abstimmung geschickt, der hat ihn an chef mirco weitergeleitet. der schrieb (und hat sein ok gegeben dass das zitat hier ungekürzt erscheint):

"schade, dass Du unser Handeln etwas missverstanden hast. Im wesentlichen ging es schlicht darum, den Vorgang aus Frankfurt geradezurücken und mit Euch mal zu reden. Unsere Kollegen wie bspw. xxx sind sehr gut in der Lage uns zu vertreten, auch ohne ein offizielles Positionspapier. Eine Herabsetzung auf "nur" Außendienstler passt somit nicht richtig und hat einen unschönen Beigeschmack. Ich hatte leider kurzfristig einen dringenden Termin außerhalb und konnte diesen nicht verschieben, wollte das Treffen aber auch nicht platzen lassen."


hmmm. nach auskunft des außendienstlers war mirco in nrw unterwegs, aber wie auch immer; auf die inhaltlichen punkte kommt es eigentlich mehr an, und zu denen gab es keine antwort.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 23:21 Uhr
 
LEERGUT UND FOLGEN
Samstag, den 07. November 2009 um 21:59 Uhr

... damals gehörte es für barkeeper zum job, leere flaschen in die kisten zu packen aus denen sie gekommen waren. das ist leider nicht mehr üblich anscheinend, deshalb haben händler entweder höheren aufwand mit der leergutsortierung oder extra dafür angestellte leute. manche sparen sich allerdings auch beides, sodass solche lieferungen beim abfüller ankommen:

 


verschiedene kisten- und flaschenformate, grüne und braune flaschen dazwischen, und so garantiert nicht ohne einigen sortier-aufwand zu verarbeiten, besonders durch detail-aufnahmen erkennbar hier, hier und hier.

 

frage: was tun? das problem fängt bei schlampigen barkeepern an, setzt sich über nichtsortierende händler und großhändler fort und landet dann rgendwann beim abfüller. wer ersetzt dem seinen aufwand? soll er solche lieferungen einfach nicht annehmen und damit dem spediteur das problem auf dem lkw stehenlassen? oder annehmen, sortieren und den aufwand dem händler in rechnung stellen, damit der es den gastronomen weiterreicht?

 

wir werden mal versuchen, telefonisch bis zu den verursachern vorzudringen und denen zu erzählen welche folgen solche chaos-kisten haben ... evtl hilft ja die einsicht, dass mal wieder alle von allen abhängig sind.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:39 Uhr
 
Zahnlücke
Samstag, den 07. November 2009 um 17:41 Uhr

Was haben Emmentaler Käse und Pilsbier miteinander zu tun?

 

Diesen Staatsvertrag, der albernerweise immer noch gilt: In der Schweiz darf Pils nicht Pils heißen. Deshalb sehen die ersten dort importierten Flaschen Premium-Pils so aus: 

 

 

... die ersten Schweiz-tauglichen Flaschen ohne "Pils" auf dem Etikett landen dann erfreulicherweise bei Amnesty in Bern

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. Dezember 2009 um 14:27 Uhr
 
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