SPASS
Freitag, den 17. November 2006 um 00:00 Uhr

wenn man premium von außen so sieht, könnte man denken dass wir uns den ganzen tag per konsensdemokratie und konsensprinzip zu viele gedanken um jedes detail machen und teils ewig rumdiskutieren. kann gut sein.

der spaß darf aber auch nicht zu kurz kommen. wenn premiums rumalbern, kommen dabei zb so ideen raus wie alle unsere über 100 gesichter als schwarzweiß-umrisse aufs rücketikett zu drucken, so ein miguelvideo oder soichiros expansionspläne mit premium 0,5 doppelbock (statt 5,0 pilsner; 12% alkohol und 0,5% stammwürze - für extra bescheidenen geschmack bei voller dröhnung).

was aber auch spass macht: eine praktikantin haben.
na, was war die erste assoziation bei dem wort praktikantin? ausbeutung, clinton, zu nix zu gebrauchen? komisch, wie ein wort so verdorben wird. letzteres stimmt nicht, clitnon und ausbeutung geht gar nicht. zumindest nicht wenn man das ganze ernst nimmt und wunschgemäß in einer woche möglichst viel wissen vermitteln möchte, also insgesamt sechs stationen organisiert, was eine menge (sinnvoller) arbeit ist ...

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:45 Uhr
 
WEIL
Sonntag, den 08. Oktober 2006 um 00:00 Uhr

fast alle premiums glauben, dass man im kapitalismus nicht gegeneinander arbeiten muss, sondern miteinander kann: so, dass es für alle beteiligten tragbar ist. daran arbeiten wir laufend. manchmal muss man dazu auch unpopuläre dinge regeln: preise, termine, zahlungsfristen. nur wie?

"wir haben diesen preis, weil wir das geld so und so weiterverteilen wollen; hier ist eine grafik zur übersicht." oder "bitte haltet den liefertermin ein, weil davon dies und das abhängt; hier ist eine landkarte mit erklärungen." oder "dieses zahlungsziel hätten wir gern, weil euer großhändler schon in derselben zeit gezahlt hat, weil der abfüller davon am monatsende seine leute bezahlen muss, und weil die davon ihre familien ernähren; und weil ihr ein teil dieser kette seid.".

das wörtchen "weil" macht den unterschied: normale unternehmen begründen ihre entscheidungen fast nie. oft aus angst davor, dass sie sich kritik und mitsprache aussetzen: begründungen können ja diskutiert werden. das gibt aufwand, ärger und geringere autorität. oder? wir glauben, kritik und diskussionen geben ein verständnis für zusammenhänge, und dann entweder klügere entscheidungen oder einen konsens mit der bisherigen. stellt euch mal vor, politiker würden so arbeiten :-)

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:45 Uhr
 
PLUS X
Sonntag, den 24. September 2006 um 00:00 Uhr

als premium-sprecher oder -regler kennt man eine ganze reihe guter läden, die oft und netterweise "liste" anbieten: dein name steht auf einer gästeliste an der kasse, meist +1 oder auch +x für die begleitung. man sagt nur seinen namen und kommt garantiert rein, auch wenns noch so voll ist, und muss keinen eintritt bezahlen. toll.

toll, und doch zu kurz gedacht, wie einer aus unserer bande zu recht anmerkt. besonders bei guten läden und kollegen wünscht man sich doch, dass sie für ihre arbeit einen fairen lohn erhalten und die kalkulation am nächsten morgen stimmt. also sollte man auch erst recht und gerne seinen teil beitragen: liste gerne, aber trotzdem bezahlen und fröhlich abfeiern ...

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:44 Uhr
 
PRESSE
Donnerstag, den 21. September 2006 um 00:00 Uhr

die qualität und richtigkeit von berichten in der presse ist so eine sache, das sieht man schon im vergleich zweier medien zum selben thema. als autor merkt man dann, dass richtiges schreiben gar nicht so leicht ist - aber ohne saubere recherche geht gar nix. und die ist leider seltener, als man sich wünschen würde.

bisher wurde über premium in 51 medien berichtet, obwohl wir keins aktiv gefragt haben. das ist toll. überrascht hat uns aber, wie wenige redakteure wenigstens stichprobenartig prüfen, ob überhaupt stimmt was wir ihnen so erzählt haben? ein paar telefonate tätens doch schon. die freie presse muss doch überprüfen und überwachen - aber nur wenige medien leisten das konsequent, leider. rühmliche ausnahmen: redakteure vom WDR, von DIE ZEIT und brand eins Wissen.

jetzt haben wir erstmals selbst ein passendes medium angesprochen, in dem ein bericht eine echte ehre wäre. interesse besteht sogar, und der redakteur bekommt einen login zu allem: board, liste, zutaten, händler, mitarbeiter, läden usw... natürlich machen wir auch fehler, aber insgesamt gilt hier doch das (leider von erich mielke stammende) zitat sinngemäß: "wer nix zu verbergen hat, hat auch nix zu befürchten."

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:44 Uhr
 
AM RANDE
Dienstag, den 12. September 2006 um 00:00 Uhr

nur etwa ein fünftel unserer sprecher (= lädenaussucher und -ansprecher) nimmt die aufwandsentschädigungen an, die ihnen zustehen; der rest arbeitet ehrenamtlich. ich persönlich finde das nicht gut, habe der bande aber leider und glücklicherweise nix zu sagen. jetzt nahm ein weiterer sprecher ebenfalls die kohle an, um damit eine tumor-operation seiner katze zu bezahlen :-)

zur betreuung einer reihe städte und händler muss man auch immer wieder touren fahren. die sollten natürlich gut geplant sein, irgendwo zwischen den parametern "verfügbarkeit der leute und orte", "reihenfolge", "optimale fahrtstrecke" und "sinnvollstes verkehrsmittel". als kleinen bonus bei aller planerei kann man sich dann via map24.com die strecken als bild zeigen lassen und ihnen namen geben. soeben wurden zb die brechstangen-, suppenkellen- und moniereisen-touren gefahren (monier-eisen, nicht monie-reisen, ne).

die logistik einer kleinen marke ist oft recht kreativ - da fahren völlig überladene oldtimer mit lautem blues durch die nacht, es stehen immer nur drei paletten als beifracht bei anderen lieferungen, und manche kisten wurden sogar nur per sackkarre und u-bahn ausgeliefert. neuester spaß: zwei lkw-fahrer von 250 km entfernt liegenden händlern sind befreundet, frühstücken regelmäßig zusammen in der mitte und tauschen dabei spezialitäten für die jeweils andere stadt aus ...

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:42 Uhr
 
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