JOB
Sonntag, den 17. August 2008 um 00:00 Uhr

wenn sich ein interessierter konsument meldet in dessen stadt noch keine premium-cola verfügbar ist, schlagen wir meistens vor dass derjenige sich selbst drum kümmert passende läden zu überzeugen. dafür gibt es einen anteil von jeder flasche, die in der stadt über einen tresen geht. "vom volk fürs volk" könnte man das nennen; so laufen unterschiedlichste typen (genannt sprecher) für premium durch die gegend. dieser weg hat insgesamt ganz gut funktioniert, denn premium ist in den letzten jahren langsam und stetig gewachsen ohne umsatzdruck zu haben.

einige sprecher steigen dann zb wieder aus, weil sie aus der stadt wegziehen, die lust verlieren oder selbst merken dass sie nichts mehr machen. folgerichtig verzichten sie dann auf ihren anteil pro flasche, ihre fünf lieblingsläden sind aber evtl trotzdem weiter dabei. über die jahre haben mehrere sprecher verzichtet, sodass insgesamt ein kleiner "etat" entsteht mit dem man einen job finanzieren könnte. das wollen wir jetzt mal versuchen, um o.g. struktur zuverlässig zu unterstützen - fünf läden sind nämlich manchmal nicht ausreichend für den händler vor ort.

konkret suchen wir jemand, der/die den ruhrpott betreuen würde - anfangs testweise zb als 400euro-job oder gegen entsprechende rechnungen, denn für uns ist das neuland, wir müssen erstmal gucken ob der job sich langfristig trägt. weiteres müsste man dann sehen, es könnte zb auch jemand zwei-drei großstädte betreuen die nicht weit entfernt sind.

wer den job machen will, müsste auf jeden fall selbst von premium überzeugt sein und gelesen haben was man online findet. schüchternheit wäre hinderlich, etwas erfahrung im außendienst hilfreich aber nicht bedingung, ansonsten sind wir offen. das AGG hätte für uns jedenfalls nicht eingeführt werden müssen - wobei sich die frage stellt, ob man nicht gezielt menschen mit ansonsten schlechten arbeitsmarkt-chancen einen einstieg bieten sollte ...

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:56 Uhr
 
AUFRUF
Sonntag, den 03. August 2008 um 00:00 Uhr

durch die kollektive und quasi hierarchiefreie struktur von premium bekommen wir viele informationen schneller und ehrlicher als andere. manche sachen fragen wir auch gezielt ab, zb bitten wir unsere händler regelmäßig dass sie mit lkw-fahrern reden ob die ihre ruhezeiten halten dürfen. falls nicht, wollen wir mit der spedition nicht mehr arbeiten.

dieser ansatz gilt für unsere gesamte wertschöpfungs- und logistikkette: wenn kellner ihr trinkgeld an den chef abdrücken müssen kriegt der laden keine premium, wenn ein mitarbeiter in der zutatenproduktion auf sein gehalt warten muss drohen wir mit wechsel des betriebes und so weiter. durch die gute auswahl unserer partner kommen solche fälle aber selten vor, vielleicht einmal pro jahr - oder häufiger, aber wir erfahren nur so selten was davon?

liebe kunden, partner und sonstwie beteiligte: falls irgendwo unfaire geschäftspraktiken laufen bei denen premium-cola im spiel ist - bitte melden, damit wir reagieren können!

diesen fall haben wir zb nur zufällig und recht spät mitbekommen, dann allerdings fix reagiert und auch geklärt dass das schmerzensgeld nicht ans amt weitergereicht werden muss. parallel haben wir dem großhändler geschrieben - der wusste angeblich nicht was auf seinem hof vorging, nun weiß ers aber und wurde von uns gebeten sich zu kümmern. geantwortet hat er auch schon, wir sind da im gespräch. premium ist immer noch sehr klein, ein wechsel würde dem großhändler nicht wehtun - aber unsere idee des fairen miteinanders muss schon bis zum kleinsten flaschensortierer verfolgt werden, sonst darf das wort "konsequenz" nicht mehr aufs etikett :-)

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:56 Uhr
 
PREMIUM 0,5
Mittwoch, den 16. Juli 2008 um 00:00 Uhr

anfang april schrieb unser berliner, dass manche kunden gerne eine halbliterflasche mit schraubverschluss hätten - um einfacher longdrinks zu mischen, unterwegs gemütlich premium zu trinken und beim versehentlichen flaschen-umkippen nicht gleich das notebook zu ertränken. aus anderen städten kam der gleiche wunsch, also probieren wir mal aus ob das format sich trägt.

seit gestern ist die halbliter-premium beim abfüller verfügbar. wer sie haben will, sollte einfach bei seinem händler bestellen - es kann aber je nach stadt etwas dauern, bis die 0,5er zum ersten mal ankommt. es kann auch sein dass der händler mangels menge nicht will, das muss man dann sehen. alternativ einfach direkt melden, dann checken wir welche wege es gibt.

bei der flaschenkalkulation haben wir großzügig und knapp zugleich gerechnet: gleicher abfüllpreis, anteilig mehr für die zutaten, anteilig mehr transportkosten und CO2-"ausgleich" wegen des höheren gewichts, anteilig mehr für händler damit die an der kiste den gleichen ertrag haben, anteilig mehr für den etikettendruck weil weniger nutzen auf ein blatt passen, und zu guter letzt noch einen anteil für handling weil zumindest anfangs nur kleine kistenmengen beigepackt werden. das wars, unsere anteile bleiben gleich. im ergebnis kostet die 0,5er netto nur 12 cent mehr als die 0,33er. beide formate kosten damit das gleiche pro kiste, in der halbliter-kiste ist aber insgesamt mehr inhalt. die koffeinmenge ist allerdings nicht zu unterschätzen, also mal sehen was passiert.


natürlich könnte man jetzt mehr ertrag für uns einrechnen - aber da wir uns immer noch als projekt von kunden für partner und kunden sehen, bleibt die kalkulation so scharfkantig. und spaß macht sie auch :-)

eine 0,2er premium wäre zumindest aus unserer sicht ein schritt in die falsche, kunden-unfreundliche richtung. das format macht man ja in dem kalkül, dass gäste in der gastronomie zwei kleine statt einer 0,33er bestellen. umgekehrt gehen wir natürlich das risiko ein, dass kunden eine große statt zwei kleine premium ordern - aber wir denken, dass das nur in kiosken oder spätshops passiert. und wenn, ist es für den kunden ja gut. zusätzlich kommen hoffentlich longdrink-nutzer dazu, sodass die halbliter für uns kein schritt rückwärts ist ... aber das entscheiden natürlich die kunden.


flaschen waren einfach: die sogenannte nrw-flasche in klarglas wird zb auch von club-mate benutzt und ist in süddeutschland gut verfügbar, außerdem kann man sie in wesentlich mehr kanälen abgeben als unsere geliebte alte amg-flasche. weiße deckel waren auch kein problem. schwarze kisten schon eher, die kosten nämlich mehr als ihr pfandwert und sind erst ab bestimmten mengen zu bekommen. alternativ kann man in einen verband eintreten, aber für den sind wir wohl zu klein ... die haben trotz dreimaliger nachfrage nie ein angebot geschickt, also mussten wir auf anderen wegen kisten besorgen. etikett war dann einfach, auf dem gleichen papier (blauer engel), und dann konnte es auch schon losgehen. jetzt seid ihr dran :-)

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:46 Uhr
 
FÜLLHÖHEN
Donnerstag, den 10. Juli 2008 um 00:00 Uhr

wir haben einen kleinen und relativ alerten getränkehändler in münchen, der sich regelmäßig meldet wenn es aus seiner sicht was zu verbessern gibt. finden wir sehr gut, denn so können wir mehr verbessern. daher kam auch immer mal wieder die meldung über verschiedene füllhöhen in den flaschen, wozu der abfüllbetrieb sagt "das produkt schäumt variabel, da kann man wenig tun". was man tun kann: wir haben schon vor jahren die füllmenge erhöht, damit nie zuwenig in der flasche ist. so richtig geglaubt haben wir dieses "da kann man wenig tun" aber nie, auch weil teile der abfüll-anlage schon etwas älter sind ...

seit ein paar monaten laufen die vorbereitungen für ein weiteres premium-produkt, wer auf zack ist hats schon an anderer stelle gelesen. dabei haben wir unter anderem einen recht großen und komplett neu ausgestatteten abfüllbetrieb angeguckt, der technisch auf dem modernsten stand ist. und siehe da: der kriegts auch nicht hin, identische füllhöhen zu sichern. gleiches argument: getränke mit kohlensäure schäumen eben, mal mehr und mal weniger, das hängt von vielerlei faktoren ab (raum- und flaschentemperatur, härtegrad des waschwassers, geschwindigkeit der anlage = trockungszeit usw.), die sich nicht stabil kontrollieren lassen.

"normale" marken lösen das problem, wenn es denn eins ist, pragmatisch: sie kleben den hals der flaschen zu, mindestens mit einer banderole, oft auch komplett sodass man gar nichts mehr sieht. das hatte unser münchner auch angeregt - wir fänden es aber eher komisch, extra ein zusätzliches etikett zu drucken, einen arbeitsgang beim etikettieren einzuschieben und so weiter, nur um ein problem zu verstecken das keins ist. verstecken ist sowieso nicht unsere art, und solange nie zuwenig in der flasche ist sondern meistens zuviel, ist doch eigentlich alles klar. und wenn mans erklärt, verstehen kunden es auch. oder?

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:46 Uhr
 
1. APRIL / 1. JULI
Dienstag, den 01. Juli 2008 um 00:00 Uhr

umweltschutz durch CO2-ersparnis ist ja seit längerem das heisse thema im wahren wortsinn, ob zu recht oder nicht kann aber kaum jemand beurteilen. wir handeln trotzdem und bieten unseren kunden spezielle desktop-hintergründe zum download an, die energie sparen und so das klima schützen: desktops in 320x240, 640x480, 800x600, 1024x768, 1280x1024, 1400x1050, 1600x1200, 2048x1536 oder 1x1 pixel zum selberkacheln.

nach demselben prinzip haben wir auch einen werbespot entwickeln lassen. war nicht ganz billig, aber lohnt sich sicher mehrfach: spot ansehen

der spot soll dann als teil unserer am 1. april gestarteten großwerbekampagne auch im umfeld von DSDS gezeigt werden. ebenfalls nicht ganz billig, aber unsere kunden habens ja (uns gegeben, haha), und weniger nervige werbung täte einigen sicher gut. dann fanden wir diese seite.

also ist doch wieder alles falsch? ihr seht das dilemma. okay, dann wird unsere webseite einfach ganz geschlossen, damit macht man nichts falsch. außerdem gibts aufgrund des fehlenden leergutrücklaufs premium bald nur noch per postversand im brausepäckchen zum selbermischen, ohne zucker, und ohne kohlensäure weil auch das umweltfreundlicher ist. die päckchen sind dann natürlich grün, damits ökologischer aussieht.

wir machen bisher nur zum 1. april faxen, in zukunft auch zu anderen ersten des monats wenn grad genug ideen da sind. den rest des monats werden kunden dann von anderen unternehmen verarscht, und schauen hoffentlich etwas genauer hin ...

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:46 Uhr
 
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