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Dienstag, den 29. November 2011 um 07:41 Uhr |
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premium hat schon länger teile der struktur von leetmate organisiert, u.a. weil man sich schon länger kennt, großteils ähnliche ansichten hat
usw. - aber eben nicht vollständig. bei einigen punkten die uns beide betreffen wurden wir einfach nicht einig, wie sie genau funktionieren
sollten ... also haben wir die kooperation neu sortiert. leetmate übernimmt größere teile der struktur selbst und kümmert sich alleine;
wir bleiben aber freundschaftlich verbunden und werden sicher an der ein oder anderen ecke weiterhin partnerschaftlich kooperieren. alles gute
den leetmates!!
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Mittwoch, den 23. November 2011 um 00:00 Uhr |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Dezember 2011 um 09:28 Uhr |
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Dienstag, den 30. August 2011 um 17:51 Uhr |
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werbeagenturen werden wohl nie so mächtig wie in dem o.g. buch von
Frederik Pohl/Cyril B. Kornbluth von 1952; zu der zeit war das internet
und die damit einhergehenden gesellschaftlichen machtverschiebungen aber
auch noch nicht absehbar. die rolle von werbung hat sich immer verändert
und wird sich auch weiter verändern, aber ihr einflussbereich wird sich
eher reduzieren anstatt vergrößern. warum? wissen wird freier,
konsumenten werden informierter, und ihre ansprüche an unternehmen
steigen. konsumenten machen ihre kaufentscheidungen nicht immer von
ihren überzeugungen abhängig, das stimmt schon, sehr wohl aber vom image
eines unternehmens oder produkts - und das lässt sich heutzutage in
rekordzeit demontieren ...
die gute seite der medaille: unternehmen und marken haben heute mehr
denn je die chance, durch positives verhalten eine treue und stabile
fangemeinde aufzubauen; während wohlverhalten im hintergrund früher für
konsumenten kaum sichtbar war, lässt es sich heute auf vielen kanälen
aktiv kommunizieren. ordentliches benehmen wird zum wettbewerbsfaktor,
und die möglichkeiten des transportierens über socialmedia sind so
vielfältig dass sie bisher niemand richtig versteht (auch uwe nicht).
also schießen socialmedia-dienstleister und -agenturen wie pilze aus dem
verregneten "sommer"boden, die sich mit mehr oder weniger kreativen
ansätzen zur gewinnung möglichst vieler fans überbieten. dumm nur, dass
solchen werbern und ihren kunden ein folgenschwerer fehler unterläuft:
immer weniger konsumenten akzeptieren es, wenn zwischen ihnen und der
marke oder dem unternehmen ein filter eingeschaltet wird. dialog in
socialmedia bedeutet nämlich nicht, dass fans und kunden mit agenturen
reden wollen - die stören im zweifel nur. gefragt ist vielmehr
authentizität, also ein möglichst direkter kontakt. je glaubwürdiger der
ausfällt, desto weniger anfällig ist eine marke oder ein unternehmen für
schäden am image, auch wenn noch so haarsträubende fehler passieren ...
zugeben und verbessern ist trumpf. wir sind alle nur menschen, auch
unternehmer. nicht ohne grund spricht man von der
"markenpersönlichkeit", und die muss sogar ecken und kanten haben um
glaubwürdig zu sein (rolando baron sei gegrüßt).
unternehmen werden also neben ihrem kerngeschäft automatisch auch zu
content-produzenten, und agenturen sind ihre transporteure, nicht mehr
und nicht weniger. auf keinen fall dürfen agenturen sich in die inhalte
einmischen, denn das wird perspektivisch immer häufiger als unehrlich
verstanden. warum? auch deshalb weil es immer mehr gegenbeispiele gibt,
die das sogenannte psychische bezugssystem verschieben. erstes semester
wirtschaftspsychologie: wenn alle unternehmen ihre kommunikation und
inhalte von werbeagenturen steuern lassen, gilt das als normal, und die
konsumenten rechen damit. scheren aber unternehmen aus und machen vor,
wie wirklich direkte und authentische kommunikation im netz und auch
anderswo aussehen kann, sehen die "normalen" plötzlich gar nicht mehr so
gut aus ...
die gute nachricht: agenturen werden auch in zukunft, gerade mit immer
komplexeren technischen zusammenhängen und immer stärker fragmentierten
ziel"gruppen", gebraucht werden. nur weil ein unternehmen botschaften
und inhalte hat, kann es sie noch lange nicht fachgerecht an den mann
und die frau bringen. das "wie" ist und bleibt agentur-aufgabe, das
"was" wird aber nur noch aus den unternehmen glaubwürdig möglich sein -
und wer sich gar nicht benimmt, also seine kunden und partner nach allen
regeln der werbe-kunst hinters licht führt, wird langfristig verlieren.
nutzen sie also ihre chance und machen es besser: kommunizieren sie so
wie sie es selbst von menschlichen unternehmen erwarten würden. nicht
mehr und nicht weniger; so gewinnen sie nicht nur kunden, sondern fans.
begrüßen wir diese entwicklung? ja, und wir arbeiten auch massiv darauf
hin. wollen wir damit nicht auch nur wettbewerbsvorteile am markt
erzielen? nein, wir wollen den markt ändern.
wenn ihre kunden oder die kunden ihrer kunden also mal aufbegehren und
mehr transparenz verlangen, wenn ihre agentur mehr content-transporteur
als -generator werden muss um am markt zu bestehen, dann haben wir daran
hoffentlich einen kleinen anteil. gern geschehen :-)
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. August 2011 um 17:58 Uhr |
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Samstag, den 28. Mai 2011 um 11:10 Uhr |
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nachhaltigkeit ist ein kompliziertes thema. wir hatten hier schonmal eine erklärung versucht bzw. unseren ansatz erläutert,
natürlich kann man das auch anders sehen. was aus unserer sicht aber immer nötig ist, weil sich mittlerweile viele unternehmen mit dem
begriff nachhaltigkeit schmücken: genau hinschauen.
bezieht das unternehmen (mindestens) drei bereiche der nachhaltigkeit
mit ein? tut es das bei allen produkten und leistungen, oder nur
bei einem kleinen teil? meist sehr aussagefähig: wann hat das unternehmen
angefangen, sich um nachhaltigkeit zu kümmern? wie genau? schreibt es
sich primär verdienste von lieferanten auf die eigene fahne, oder macht
darüber hinaus noch eigene schritte? vor allem: redet das unternehmen
nur, oder handelt es auch?
besonders die letzte frage ist aus unserer sicht wichtig. am verhalten
von unternehmen lässt sich nämlich relativ gut erkennen, was ihnen wichtig
ist. redet es nur, macht aber nichts? dann ist machen wohl nicht so
wichtig. redet es und macht dann auch? ok, in ordnung. macht es erst und
redet dann? noch besser. finden wir zumindest.
vor diesem gedanklichen hintergrund haben wir probleme mit
nachhaltigkeits-messen, bei denen sich unternehmen als nachhaltig
darstellen können, wenn dafür gilt:
"An der goodgoods 2011 können Unternehmen mit ihren Marken, Produkten
und Dienstleistungen teilnehmen, die ...
... bereits im Sinne des goodgoods Verständnis wirtschaften oder
nachweislich planen, dies zu tun."
es reicht also, nachhaltigkeit nur anzukündigen! schon ist man dabei.
das finden wir nicht. allein die präsenz auf so einer messe suggeriert
nämlich, dass die aussteller dort schon relativ weit im prozess der
nachhaltigkeit sind. und nicht, dass sie nur schritte angekündigt haben.
wer da als veranstalter nicht genau differenziert, schadet der
glaubwürdigkeit von nachhaltigkeit insgesamt, schadet den anderen
ausstellern, und führt auch die besucher in die irre - denn die verlassen sich auf die sorgfältige auswahl der aussteller. ohne eine solche auswahl macht die messe ja gar keinen sinn. wer als unternehmen dort sein darf, wird also schon sauber geprüft und nachhaltig sein.
so einfach ist es leider nicht. deshalb bitte immer: genau hinschauen.
danke!
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Mai 2011 um 11:40 Uhr |
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Samstag, den 30. April 2011 um 00:00 Uhr |
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thanks to the author david for allowing us to post this excerpt from his book:
Social Entrepreneurship 3.0 (today) looks beyond individual founders and institutions to the change-making potential of all people and their interactions. It recognizes that social entrepreneurship is contagious.
Every Person who starts a social change organization emboldens others to pursue their ideas and solutions, whether by building institutions or by
strenghtening existing solutions through their investing, philanthrophy,
managing, advocacy, research, teaching, policy making, computer
programming, purchasing, writing, and so forth.
Social entrepreneurs initiate and lead change processes that are
self-correcting, growth-oriented, and impact-focused. They create new
configurations of people and coordinate their efforts to attack problems
more successfully than before. It´s a complex role that involves a
great deal of listening, recruiting, and persuading. It takes a curious
combination of sensitivity and bullheadedness, humility and audacity, and restlessness and patience to lead a change process in the face
of indifference, habit, fear, resource constraints, vested interest, and
institutional defenses. The job can be boiled down to one essential
function: the social entrepreneur helps others to envision a new
possibility, appreciate its meaning, and recognize how it can be broken
down into doable steps that build momentum for a change.
Psychologists note that entrepreneurs score high on the quality
"inner locus of control". They locate power within, rather than outside,
themselves. If they don´t have the skills to solve a problem, they
believe they can acquire them by experimenting, by observing
experts, or by getting help from others. When things go wrong, they want
to know primarily what happened - and what needs to be fixed, not whom
to blame.
They don´t take failure as an indication of personal inadequacy but
as an indication of a gap in their understanding, something that can be
redeemed with more effort.
This points to a central insight of social entrepreneurship:
institutions on the receiving end of pressure are frequently at a loss
about how to respond to demands for change. For example, environmental
activists often assume that corporate executives know how to modify
their business practices and remain profitable. But in the face of new
environmental and global economic pressures, many business leaders are
bewildered and defensive. To get them to break with the past, it´s
not enough to condemn them or boycott their companies. We must show them
how to build the future. We must advise oder compete with them.
Jeffrey Hollender, the founder of Seventh Generation, a $100 million
manufacturer that pioneered green household cleaning products, served
as an unpaid advisor to Wal-Mart to help the massive retailer shift to
environmentally sustainable products. In doing so, Hollender
encouraged the world´s biggest corporation to compete with his own firm.
Many businesspeople would consider this unwise. But Hollender knows
that
Wal-Mart has far more power to safeguard the environment than
Seventh Generation does. At the highest level, success for a social
entrepreneur is not about building the biggest or best organization in
the field. It
is about changing the field.
Innovation and change demand the recombination of knowledge - new
recipes, not just more cooking. In a society oriented around
specialization, where knowledge is fragmented, entrepreneurs play
critical integrating roles. Intrepreneurship is a fusion process. Steve
Jobs didn´t develop the processors, graphic interface, or early
spreadsheet applications that made home computing easy, affordable, and
useful. But he was the one who brought all the pieces together. Social
entrepreneurs are creative combiners, carving out spaces in society to
foster whole solutions. If they ´specialize´ in anything, it is bringing
people together who wouldn´t coalesce naturally.
People who see beyond existing frameworks have three qualities that
stand out. The first is a passionate interest in simple, even seemingly
childish, questions, such as: Why can´t we extend loans to villagers?
Or: Why won´t the students pay attention in class?
the second? and the third? find out in the book and become a social entrepreneur yourself.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. April 2011 um 17:16 Uhr |
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