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Das Premium-"Betriebssystem" besteht aus den Haupt-Handlungsfeldern Ökologie, Soziales und Ökonomie; hinzu kommen noch Schutz- und Transferfelder. In allen Bereichen gibt es unterschiedlich gewichtete Module - Basismodule sind unserer Meinung nach Pflicht, einzelne Module sind wichtig aber nicht unbedingt zwingend, und die Arbeitsmodule bilden sozusagen die Kür. Hier die Module, die überwiegend im Handlungsfeld Transfer wirken - das heisst, wir nutzen sie, um unsere Arbeitsweise wahlweise auf freiwilliger Basis oder mit leichtem Druck in den Rest der Welt zu tragen:
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Alle Module des Premium-Betriebssystems werden hier öffentlich gemacht und können kostenlos kopiert werden. Auf Wunsch beraten wir auch gerne bei der Umsetzung, nur die dafür nötige Arbeitszeit und eventuelle Reisekosten müssten erstattet werden. Wer alle aktuellen und zukünftigen Module kopiert, darf sein Produkt auch „Premium“ nennen und unsere geschützte Gestaltung mit kopieren. Auf Wunsch helfen wir auch gern bei der Gründung. So weit muss es aber nicht gehen, wie gesagt; einzelne Module sind frei kopierbar, auch teilweise (wobei man sagen muss, dass erst das Zusammenspiel aller Module richtig Schwung in die Sache bringt). Drink-Skull hat z.B. das Modul „Anti-Mengenrabatt“ teilweise kopiert, die machen nämlich keine Mengenrabatte. Auf diese freiwillige Weise hoffen wir, auch andere Unternehmen zu einer besseren Arbeitsweise in den Feldern Ökologie, Soziales und Ökonomie zu animieren. Natürlich verraten wir damit unser Geschäfts"geheimnis" bzw. die wesentlichen Punkte, die Premium von anderen Unternehmen unterscheiden, und setzen uns damit möglichen Nachahmern aus. Aber mal im Ernst, wenn jemand die Arbeitsweise kopiert wäre es eigentlich nur gut für alle Beteiligten, denn genau darauf zielt sie ... |
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Premium arbeitet mit maximalem Outsourcing, d.h. Produktion, Logistik und Handel werden von selbständigen Partner-Unternehmen erledigt. Zugleich erfolgt maximales Insourcing, weil alle Beteiligten bei absolut allen Fragen der Organisation und der Konditionen gleichberechtigt mitreden können – und zwar inklusive der Endkunden, denn die sind schließlich auch beteiligt bzw. tragen Premium letzten Endes durch ihre Käufe. Die Summe der Beteiligten ergibt das „Premium-Kollektiv“, in dem unsere Arbeitsweise ganz automatisch auf vielen Wegen in andere Köpfen und Unternehmen hineingetragen wird. Darüber hinaus arbeitet Premium bewusst mit einer ganzen Reihe anderer kleiner Marken zusammen; erstens wegen unserer Grundannahme dass man miteinander weiter kommt als gegeneinander, zweitens weil man sich an vielen Stellen gegenseitig helfen kann, und drittens weil wir so immer wieder Gelegenheit haben, die Vorteile des Premium-Betriebssystems anderen Marken ans Herz zu legen. Diese können dann auf Basis des Moduls "Open Franchise" kopieren was sie wollen. |
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"Premium wird eventuelle Produktionsfehler aktiv und unaufgefordert auf der Webseite publizieren." (seit 28.8.06) - Warum? Auch die allermodernsten Produktionstechniken arbeiten nur mit begrenzter Genauigkeit. Gehen wir z.B. von 99,999 % aus, dann ist in einer von 100 Tsd. Flaschen doch noch was verkehrt. 100 % gibt es leider nur in der Theorie, aber das würden "normale" Unternehmen nie zugeben. Wenn ein Fehler auftritt wird aus Angst um die Umsätze schnell entschädigt und geschwiegen. Das heisst: man kann bei "normalen" Unternehmen nie sicher sein ob irgendwas war, wenn nicht gerade die Presse was findet und verbreitet. Bei Premium kann man sicher sein: wenn nichts auf der Webseite steht, dann war auch nichts. Wir sind doch selbst Konsumenten vielfältiger Nahrungsmittel und glauben auch deshalb, dass Hersteller so aufrichtig sein sollten ... deshalb legen wir dieses Modul vor und hoffen, dass andere Unternehmen unter Druck geraten es uns gleichzutun. |
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Für die allermeisten Menschen ist Alkohol im entsprechenden Getränk nur ein schönes Genussmittel mit angenehmer Wirkung. Für einige nicht - deren Geld nehmen Alkoholhersteller aber trotzdem. "Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen schätzt die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland auf 1,5 Millionen. 1,9 Millionen sind durch Alkoholmissbrauch gefährdet. Insgesamt konsumieren 5,6 Millionen Deutsche Alkohol auf riskante Weise. Der Grat zwischen Genuss und Gefahr ist schmal: Schon wer täglich einen Liter Bier trinkt, riskiert alkoholabhängig zu werden oder alkoholbedingte Organschäden zu bekommen. 30 bis 40 Gramm reiner Alkohol für Männer und 20 Gramm täglich für Frauen gelten als Grenze für körperliche Folgeerkrankungen." (Quelle) |
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In der Getränkebranche sind nicht alle so auf gutes Benehmen bedacht wie wir, manche dort genutzten Praktiken sind durchaus grenzwertig. Wie können wir uns wehren? Meistens gar nicht. Wie können wir trotzdem was ändern? Indem wir besondere Einzelfälle mit Quellenangabe auf unserer Webseite veröffentlichen, sodass andere Unternehmen und auch Endkunden davon erfahren und ihr Bild der Wettbewerber evtl. korrigieren können, sodass Druck auf die Bösen entsteht und die ihre Praktiken ändern müssen. Auf diese Weise ist dieses Modul zugleich auch ein Schutzmodul für uns; wer Premium hintenrum mit miesen Praktiken kommt, muss damit rechnen dass sie veröffentlich werden. Zu diesem Modul ist das Modul „Vorschriftentreue“ empfehlenswert. |
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